Woche 11: Regnerische Tage

Herzlich Willkommen zurück zu meinem Blog,


Anfang der Woche gab es einen lang herbeigesehnten Absturz des Wetters. Es hat nach vielen warmen Tagen „endlich“ geregnet, allerdings hat es dann auch nicht mehr aufgehört und es regnete bis Sonntag fast durch. Dieses Dauergrau des Himmels hat mich kaum entmüden lassen und ich hätte (vielleicht habe ich es fast auch) die Woche durchschlafen können. In den kurzen Zeiten, wo es nicht regnete oder nur nieselte, ging ich diese Woche mal wieder im Konventgarten an zwei Tagen joggen, wozu ich die letzten drei Wochen eher weniger kam.

Während Duc-An und ich dann am Montag, wieder einmal die Sessel aus der Stiftskirche in den Kaisersaal räumen durften 
(wer hätt’s gedacht),


Besagte Stühle in der Stiftskirche


Und im Kiasersaal


fing es dann an zu regnen und ein ganzes Gewitter zog am Himmel auf. Zu unserer Freude hagelte es dann auch noch auf uns, während wir die Sessel über den Hof brachten. 




Nachdem wir ohnehin schon durchnässt waren und der Regen sich endlich langsam wieder verzog, wurde uns dann von dem Vorarbeiter angeboten, die Arbeit auf morgen zu verschieben, wenn das Wetter besser ist – was ungefähr eine halbe Stunde wahrscheinlich mehr zu spät kam und wir die Arbeit dann trotzdem noch zu Ende brachten.

Am nächsten Tag halfen wir dann dabei, in der neu renovierten Abtei aufzuräumen. Unter anderem bauten wir ein Gerüst ab und luden es in einen Transporter, genauso wie die Farbeimer. Der Handwerker und ich sind dann in den Mayrhof gefahren, um alles zu entladen und in einem Werkraum unterzubringen.

Seit Donnerstag waren bei uns etwa 30 Schwestern aus verschiedenen Klöstern aus ganz Österreich. Nach der Heiligen Messe, die um 10:15 Uhr wie sonntags stattfand, da Christi Himmelfahrt war, gab es noch einen Aperitif in der Abtei mit den Schwestern.
Bei der anschließenden Mittagshore im Kapitelzimmer waren dann auch die Schwestern dabei, was, wie ich fand, eine schöne Atmosphäre erzeugte, mit den unterschiedlichen Stimmlagen und da das Kapitelzimmer mit all den Mönchen und den Schwestern sehr gefüllt war, war das Gebet auch gut laut und hatte richtig Schwung, was sonst leider manchmal etwas fehlt.

Am Freitag übergab mir der Außenanlagenpfleger Elias die Schlüssel für alles Nötige auf dem Stiftsgelände zum Gießen. Dann liefen wir nochmal das Stiftsgelände ab und er erklärte mir noch ein paar Dinge und gab mir Tipps.
Am Abend saßen wir noch mit den Schwestern im Bennoleum zusammen und unterhielten uns gemeinsam.

Am Sonntagabend war dann noch als Abschluss für diese Woche mein dritter TB-Sunday.

Vielen Dank fürs Lesen,


-Leon. J. Meier

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