Woche 3: Zwischen Alltag, Abschied und Gemeinschaft
Herzlich willkommen zurück auf meinem Blog, seit meiner Ankunft hier in Kremsmünster sind mittlerweile zwei Wochen vergangen, und ich habe mich eigentlich vollständig eingelebt und eingewöhnt. Die Tage und Abläufe werden „unaufregender“, alltäglicher und routinierter und damit zur Gewohnheit. Jedes Gebet und jede Teilnahme an der Liturgie ist immer noch etwas Besonderes und Erfüllendes; durch Wiederholung und Üblichkeit wird es jedoch zu etwas ganz Normalem, und es nicht zu tun wirkt für mich falsch und ungewohnt. In jedem Aspekt des Tages steht Gott und unsere Beziehung zu ihm im Zentrum. Alles wird hier Teil eines heiligen und gottesandächtigen Alltags. Der Glaube hat hier keinen kleinen, separaten Platz – nein. Er ist mit dem ganzen Tag verwoben, er durchdringt alles. Wie viel Zeit nimmt sich eigentlich ein regulärer Mensch im Alltag für seinen Glauben und für Gott? Ich nehme an, die meisten recht wenig, wovon ich mich selbst nicht ausschließen will. Es kommt mir so vor, und so erle...